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Buchveröffentlichung


17. November 2016
Buch
7 Kommentare

Endlich ist es da! Wir präsentieren euch die Neuauflage unseres Buches „Per Anhalter durch Südamerika“, erschienen in der National Geographic Reihe des Piper Verlages. 70 Geschichten aus 14 verschiedenen Ländern vom fernen Kontinent warten auf euch. Mehr als 400 Seiten garniert mit den besten Fotos unseres zweijährigen Abenteuers.

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Ankara, Stadt der zwei starken Männer 1/2


2. Juli 2017
Türkei
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Vor 100 Jahren ist Ankara eine unbedeutende Stadt in der staubigen Ebene Anatoliens. Doch dann wirbelt der Sturm der Geschichte über die beschauliche Gemeinde hinweg. Mustafa Kemal, später nur noch als Atatürk bekannt, errichtet hier die Hauptstadt einer gerade erst entstehenden Türkischen Republik. Von hier führt er den Widerstand gegen die Entente, von hier kämpft er gegen den Islam, von hier führt er einen Bauernstaat in eine moderne, westwärts gerichtete Zukunft. Atatürk, der Vater aller Türken, ist bis heute ein glorreicher Held, nichts anderes als ein „Süperstar“.

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Die Vielvölkerstadt und das Leben der Kurden 2/2


28. Mai 2017
Türkei
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Wir spazieren durch Mardins gepflasterte Altstadt. Handwerker, Seifenmacher und Weinhändler öffnen ihre Geschäfte an der Cumhuriyet Caddesi. Dutzende Fotostudios, Koranschulen, Badehäuser, Karawansereien und ein lebendiger, verwinkelter Markt lassen uns staunen. Mardin ist ein Kleinod, seit Jahrhunderten ein Symbol für Weltoffenheit und friedlichem Miteinander. Doch der Krieg im benachbarten Syrien wirft seinen hässlichen Schatten auch bis hierher.

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Die Vielvölkerstadt und das Leben der Kurden 1/2


24. Mai 2017
Türkei
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Das Bergstädtchen Mardin ist ein Symbol für die Weltoffenheit Kurdistans. Hier leben über Jahrhunderte Kurden, Türken, Araber, Aramäer, Muslime, Christen und Juden friedlich miteinander. Am nördlichen Rand der Mesopotamischen Tiefebene gelegen, ist Mardin seit jeher eine multikulturelle Stadt. Hier treffen wir Seyhmus, der uns das kurdische Leben in Südostanatolien näher bringt. Mit ihm schlürfen wir kurdischen Çay, betrachten endlose Hochzeitstänze und propagandistische Militärübungen und schlendern ziellos durch die malerischen Gassen der verwinkelten Altstadt.

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Per Anhalter entlang der türkischen Schwarzmeerküste zwischen Fachwerk und Hafenstadt 2/2


14. Mai 2017
Türkei
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Trabzon ist eine stolze Stadt. Sie gehört sich selbst. Weit entfernt von den Zentren Istanbul und Ankara kümmern sich die Menschen hier wenig um den Rest des Landes. Junge Frauen in engen Jeans und coole Typen im bordeauxroten Trikot des Trabzonspor Kulübü wiegen ihre Schritte durch die Fußgängerzonen. Trabzon hat seinen eigenen Rhythmus, seinen eigenen Groove. Mit Gwendel, Vlada und Lev trödeln wir durch die Gegend, besuchen das nahegelegene Sumela-Kloster und auch Dr. Dre ist Teil unserer Gang.

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Per Anhalter entlang der türkischen Schwarzmeerküste zwischen Fachwerk und Hafenstadt 1/2


7. Mai 2017
Türkei
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Von Ankara kommend trampen wir nach Safranbolu. Die Kleinstadt, einst wichtige Station auf der Seidenstraße, ist eine Märchenkulisse aus Fachwerk und Kopfsteinpflaster. Hier geht es gemütlich zu, hier dösen Katzen träge in der Sonne und auch wir verweilen. Doch dann zieht es uns weiter. Entlang der rauen Küste des Schwarzen Meeres reisen wir per Anhalter bis nach Trabzon.

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Unterwegs in der iranischen Wüste Lut 2/2


30. April 2017
Iran
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In der Wüste Lut, der größten Wüste des Iran, planen wir ein Abenteuer. In der lebensfeindlichen Region, dort wo außer ein paar Bakterien und Sporen nichts überlebt, wollen wir unser Glück herausfordern. Zwischen den skurrilen Felsformationen der Kaluts schlagen wir unser Zelt auf. Hier schleifen starke Winde seit Jahrmillionen das lockere Sedimentgestein und auch wir werden nicht verschont. Unser Ausflug wird ein Abenteuer, aber nicht so, wie wir es uns vorgestellt haben. Mitten in der Nacht fegt ein Sandsturm über uns hinweg und zerrt und rüttelt bis in die frühen Morgenstunden an uns.

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Unterwegs in der iranischen Wüste Lut 1/2


24. April 2017
Iran
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In Kerman sind die Lebensbedingungen harsch. Die Sommer sind heiß, im Frühjahr fegen heftige Sandstürme über die Stadt hinweg und jetzt im Winter sind vor allem die Nächte klirrend. Dennoch gilt Kerman als besonders gastfreundlich. Hier reicht man zur starken Wasserpfeife auch gerne Chai und Opium. Wasserpfeifen gehören in Kerman einfach zum guten Ton. In der Stadt, einem der wichtigsten Handelszentren des Nahen Ostens, gibt es seit Jahrhunderten kaum einen Anlass, der ohne das Blubbern im gläsernen Gewand auskommt. Auch mit Amin, unserem Gastgeber, rauchen wir den feuchten Tabak und lassen uns von ihm durch die Straßen seiner Heimat am Rand der Wüste Lut führen.

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Zu Gast bei den Mullahs im konservativen Herzen des Iran: Ghom 2/2


16. April 2017
Iran
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Ghom ist eine religiöse und erzkonservative Stadt. Buchgeschäfte mit theologischen Schriften gibt es hier so häufig wie Starbucks Filialen in New York. Hier tragen schon Kleinkinder Kopftuch und Frauen sind ausschließlich im schwarzen Tschador unterwegs. Pilger versammeln sich am Hazrat-e Masumeh Schrein und wer im Iran Theologie studiert, kommt unweigerlich hierher. In Ghom führt uns Maryam durch die Gassen der Stadt. Zusammen mit Onkeln und Tanten, Cousins und Cousinen schlemmen wir uns durch den Tag und besuchen gemeinsam die UNESCO Weltkulturerbestätten in der alten Handelsstadt Kashan.

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Unser Weg nach Ghom und der Beginn der islamischen Revolution: Ghom 1/2


9. April 2017
Iran
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Ghom ist die konservativste Stadt des Iran. Hier tragen Frauen ausschließlich Tschador und selbst Kleinkinder sind mit Kopftüchern umhüllt. Hier studierte Ruhollah Khomeini, der spätere Führer der islamischen Revolution. Hier sind wir zu Gast bei Maryam. Die junge, quirlige Frau lebt mit ihrer Familie irgendwo im Zentrum Ghoms. Seit Generationen ist die streng gläubige Familie mit dem Islam verbunden. Maryams Großvater, ihr Vater aber auch viele ihrer Onkel studierten Theologie und arbeiten als Mullahs, islamische Religionsgelehrte, in verschiedenen Einrichtungen im In- und Ausland.

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Inside India


4. April 2017
Indien
8 Kommentare

Es riecht nach scharfem Essen, Müll und Urin. Überall sind Menschen in bunten Kleidern, die ständig lächelnd mit dem Kopf wackeln. Die Lärmbelastung ist extrem. Unablässig wird gehupt und gebrüllt, Tempelmusik dröhnt ohrenbetäubend selbst durch die Gassen des kleinsten Dorfes. Im Morgengrauen kacken die Menschen in langen Reihen am Strand ins Meer. Indien ist anstrengend und undurchschaubar. Es ist erregend und ernüchternd. Hier erfährst du 23 Kuriositäten vom fernen Subkontinent, die du bisher noch nicht wusstest.

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© David Kippels

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